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    Der Augenfunkeln Blog

    Augenfunkeln- Interview

Oktober 22, 2017

Motivationsentertainer Biyon Kattilathu erklärt das Geheimnis des Glücks im Augenfunkeln- Interview


Heute habe ich einen ganz besonderen Gast im „Augenfunkeln- Interview“.

Biyon Kattilathu ist Motivationscoach und Vortragsredner. Unter seinem Slogan „Vollgas, Baby!“ inspiriert der Halb-Inder regelmäßig tausende Menschen. Alleine bei Facebook folgen ihm mittlerweile über 66.000 Menschen. Zudem war er Dozent an insgesamt fünf Universitäten und Deutscher Meister im Taekwondo. Er ist der tiefen Überzeugung, dass jeder Mensch sein volles Potenzial entfalten kann. Auch hat der Hagener an verschiedenen TV-Formaten teilgenommen und konnte so Persönlichkeiten wie Raab oder Jauch kennenlernen. Sein Buch „Die Farben des Fortschritts“ war Amazon- Bestseller.

Das Interview handelt unter anderen über die Themen Glück, Erfolg, Motivation und das Hier und Jetzt.


Was ist Deine persönliche Definition von Glück und Erfolg?

Ich unterscheide Beruf und Privat nicht so sehr, weil der Beruf von Berufung kommt. Für mich bedeutet Glück Fortschritt. Das heißt jeden Tag einen Schritt mehr zu machen, eine Person mehr zu inspirieren. Ein Prozent besser, dankbarer, glücklicher, authentischer zu werden- das ist für mich das Glück.

Erfolg ist für mich in einer Formel zusammengefasst: Vorbereitung trifft Gelegenheit. Heute haben wir zum Beispiel hier eine Gelegenheit- das Interview. Ich bin vorbereitet und das ist für mich Erfolg. Das kannst Du auf jede Ebene praktisch transferieren. Wenn Du vorbereitet bist – körperlich, mental und geistig und dann triffst Du die Gelegenheit in Deinem Leben und dann bist Du voll da und kannst 100 % geben.


Wenn Du meinen Lesern einen Ratschlag mit auf dem Weg geben würdest:
Welcher wäre das?

Also was mir am meisten geholfen hat und allen Mentoren, die ich hatte gemeinsam ist, ist das Machen. Mach es einfach. Goethe hat ja schon gesagt: Erfolg hat drei Buchstaben. TUN. Und das ist auch das, was ich jeden Deiner Leser empfehlen würde. Wir haben immer Angst vor neuen Sachen, weil neu ist gleich für uns unbequem und unkomfortabel.

Mach es einfach. Mach drei Wochen etwas Neues und dann wirst Du merken, ob es gut oder nicht gut ist. Und wenn Du merkst: Ich bin gut reingekommen, das ist eine Routine geworden, dann ziehe es auch weiterhin durch.

Und ganz konkret bedeutet das, nicht nur To-Dos aufzuschreiben, sondern den nächsten konkreten Schritt aufzuschreiben, den Du machen möchtest. Also nicht jetzt zum Beispiel aufschreiben: Blog machen. Sondern: Interview mit Biyon und Termin vereinbaren und telefonieren. Also ganz konkret machen, was der nächste Schritt ist, den Du machen möchtest. Und dann einfach machen.

 

Mach es einfach. Mache drei Wochen etwas Neues und Du wirst merken, ob es gut oder nicht gut ist.“

 

Wo siehst Du Dich in 10 Jahren? (beruflich sowie privat)

Also ich sehe mich als zehn Jahre älteren Mann. Paar graue Haare vielleicht- aber immer noch sexy. Die indische Version von George Clooney vielleicht. (lacht)

Ich sehe mich auf jeden Fall viel reisen und ich baue mir auch ein Netzwerk oder ein Geschäftsmodell auf, das mir erlauben kann, die Welt zu sehen und von überall aus zu arbeiten. Ich sehe mich auch oftmals im Ausland. In Indien, in englischsprachigen Ländern, um dort auch diese Mission weiterzugehen. Deutschland ist für mich auch meine Heimat und meine große Liebe, aber ich möchte auch unbedingt in Indien und in anderen Ländern etwas weitergeben.

Privat sehe ich mich auch zehn Jahre älter. Mit meiner Frau an meiner Seite. Verheiratet mit gesunden, glücklichen Kindern, die ebenfalls inspiriert werden durch mich. Und einfach als gesunder Mensch, weil egal wo ich sein werde, mit wem ich sein werde: Ich muss gesund sein. Das ist für mich das A und O und eben auch das, was ich in 10 Jahren noch sein möchte. Und dafür gebe ich alles.


Was ist der Sinn Deines Lebens? Deine Lebensvision?

Das ist auf jeden Fall eine sehr gute Frage. Der Sinn meines Lebens ist, dass ich die Welt besser hinterlassen will als dass ich sie vorgefunden habe. Meine Mutter ist vor 17 Jahren als kleines Mädchen nach Deutschland gekommen ohne alles und hat mir und meinen Bruder ein bis hierhin großartiges Leben geschenkt, dadurch dass sie den Mut hatte ihr kleines Dorf in Indien zu verlassen.

Ich glaube mein Sinn ist einfach ein bischen was aus der indischen Kultur hier mitzubringen- dieses inderleichte vielleicht auch. Und etwas was ich hier gelernt habe: Die andere Herzhälfte also Deutschland nach Indien zu bringen. Deshalb auch mein großer Traum: Dort eine Schule zu eröffnen. Es ist immer ganz gut ein indisches und ein deutsches Herz in der Brust schlagen zu haben und ich glaube das ist auch der Sinn meines Lebens.

 

Der Sinn meines Lebens ist, dass ich die Welt besser hinterlassen will als dass ich sie vorgefunden habe.“

 

Wie wird man Deiner Meinung nach glücklich und erfolgreich? Was ist Dein persönliches Erfolgsgeheimnis und Glücksgeheimnis?

Also das ist kein Geheimnis. Vielleicht jetzt noch für Dich, aber gleich nicht mehr. Ich erzähle es Dir jetzt einfach. Vor allem drei Dinge. Und zwar Machen. Machen. Machen. Machen. Ich mache einfach. Ich habe einfach Vertrauen in mich und in die Dinge, die ich tue. Den Glaube, den ich habe ist einfach, dass alles seinen Sinn hat.


Der zweite Punkt ist Dankbarkeit. Also eine dankbare Einstellung angefangen morgens: was sind Deine ersten Gedanken? Ganz konkret: Schreibe Dir abends fünf Dinge auf, die Dir gut gelungen sind. Mein Wecker lautet: Ich bin dankbar für… .
Das heißt morgens, wenn ich aufstehe, steht dies auf meinem Handy und mir kommen Sachen in den Sinn, die mich sofort dankbarer und glücklicher machen.


Das dritte Glücks- oder Erfolgsgeheimnis ist das richtige Umfeld. Weil Du bist ja der Durchschnitt der Menschen, mit denen Du die meiste Zeit verbringst. Früher habe ich den Fehler gemacht, eben auch Leute in meinem Umfeld zu haben, die mich heruntergezogen haben. Die nicht an mich geglaubt haben. Die meine Träume nicht geteilt haben. Und das Geheimnis liegt wirklich darin, diese Menschen loszulassen auch wenn das manchmal schwer fällt, weil es zur Gewohnheit geworden ist teilweise. Und die Menschen durch Dein Denken und aktives Handeln in Deinem Umfeld um Dich herum zu haben, die Deine Träume teilen. Also Machen, Dankbarkeit und das richtige Umfeld.


Was bedeutet es für Dich mit Augenfunkeln zu leben?

Ja ich habe ja heute erst erfahren, dass ich mit Augenfunkeln lebe (lacht).
Aber das bedeutet mir so wie Du es mir erklärt hast, sehr viel. Denn ich glaube Augenfunkeln bedeutet ja Liebe zu haben, Liebe zu geben. Das bedeutet für mich Augenfunkeln: zu geben. Ich habe ein Motto für mich persönlich in meinem Alltag integriert und zwar: Jeden Menschen, den ich treffe, möchte ich gehen lassen als besseren, dankbaren und glücklicheren Menschen. Das heißt, das ich immer was geben möchte. Weil Geben ist für mich das, was mir auch Spaß macht.

 

Augenfunkeln bedeutet ja Liebe zu haben, Liebe zu geben.“

 


Was ist Deine größte Leidenschaft?

Meine größte Leidenschaft ist das kreative Inspirieren. Ich bin nicht der typische Speaker, der typische Sänger, der typische Mensch , der Videos macht oder der typische Blogger. Meine Leidenschaft ist es durch verschiedenste Art und Weise Menschen zu inspirieren. Das schaffe ich auch oftmals durch den Zugang des Humors. Wenn ich weiß, dass ich was erzähle und Menschen lachen und haben Spaß, dann öffnen die sich für was Neues. Ich mochte nie die Menschen, die mit den Zeigefinger gezeigt haben: Mach das so und mache das so. Deshalb habe ich es für mich entdeckt. Es ist auch meine größte Leidenschaft Menschen zu inspirieren, in dem ich sie zum Lachen bringe über verschiedenste Kanäle z.B. einen Filmchen, bischen Musik oder was Lustiges, was ich schreibe.


Nenne 3 einfache und sofort umsetzbare Motivations- Tipps/Tricks/Strategien.

Tipp Nr. 1: Schreibe zehn Dinge auf einem Zettel wofür Du dankbar bist. Führe den Zettel immer mit. Immer wenn Du traurig oder genervt bist zum Beispiel im Stau stehst, dann hole den Zettel heraus und sehe, wofür Du dankbar bist.

Tipp Nr. 2:
Schreibe Dir fünf Smileys auf. Jetzt kommen wir zum Thema Umfeld. Schreibe auf mit welchen Menschen Du am meisten Zeit verbringst. Nutze einen glücklichen Smiley für einen Menschen, der Dich pusht. Nehme einen traurigen Smiley, für jemand, der Dich herunterzieht und für einen neutralen Menschen einen neutralen Smiley. Wenn Du siehst, dass Menschen Dich herunterziehen, dann arbeite daran, dass Du fünf Menschen um Dich herum hast, die lächeln und Dich nach oben ziehen.

Tipp Nr. 3: Das ist nichts Neues, aber achte unbedingt auf Deine Gesundheit und Deine Ernährung. 1/3 Deiner Energie wird für die Verdauung benutzt. Für mich das A & O. Ein gesunder Geist wohnt auch immer in einem gesunden Körper. Achte jeden Tag darauf zum Beispiel durch Sport oder einen Spaziergang Deinen Körper in Schwung zu bringen. Das ist das Wichtigste. Damit meine ich nicht unbedingt einen Marathon, sondern einfache Tipps, die Du wirklich umsetzt.


Was macht Dich einzigartig (in Deiner Arbeit)?

Ich bin einzigartig genauso wie Du auch einzigartig bist oder der Leser. Das ist erst mal meine Grundeinstellung: Jeder Mensch ist einzigartig. Die Sache ist nur, dass viele Menschen sich nicht trauen, ihre Einzigartigkeit zu leben, denn wir haben uns alle durch durch Umfeld, Schule, Erziehung in so eine Art Kasten begeben und da hantieren wir jetzt. Aber Einzigartigkeit liegt vor allem außerhalb des Kastens. Das heißt: ich mache Dinge wie z.B. mit dem Humor oder das ich einfach das mache, worauf ich Lust habe wie zB. ein lustiges Video. Wenn ich Lust habe zu singen, dann singe ich einfach. Ich glaube das sind die Dinge, die immer außerhalb des anerzogenen Umfelds liegt. Menschen zu inspirieren ist etwas, dass ich gut kann, glaube ich. Ich habe auch Augenfunkeln übrigens. (lacht)
Von daher glaube ich, dass mich das einzigartig macht.

 

Viele Menschen trauen sich nicht, ihre Einzigartigkeit zu leben.“

 


Du nennst Dich selber Motivationsentertainer? Was bedeutet das?

Der Begriff kommt auch von mir. Es gibt ja ganz viele Motivationscoachs, Mentaltrainer, Motivationstrainer u.s.w.
Und ich bin nicht der Typische. Ich bin was Neues. Mir ist auch wichtig das zum Ausdruck zu bringen. Ich unterhalte die Menschen. Z.B. hatten wir am 30 Mai die „Glücksnacht“ mit Elmar Rassi in Köln. Das war kein Motivationsseminar oder ein Coaching von mir. Das war auch kein typisches Lernen für die Zuschauer, sondern Entertaining. Die Menschen hatten Spaß, haben gelacht. Sie wurden inspiriert. Sie gehen dann nach Hause und sind motiviert und inspiriert. Das ist das, was ich in jeder Art und Weise an den Tag legen möchte. Entertaining und dadurch wird man motiviert.


Wie bleibe ich dauerhaft motiviert?

Du musst Routinen einführen für Dich. Denn es ist wie beim Muskeltraining. Man kann nicht einmal ins Fitnessstudio gehen und hart trainieren und dann denken, dass der Bizeps für immer in diesem Zustand bleibt. Genauso ist es auch bei der Motivation. Du musst jeden Tag Rituale haben. Wie gehst Du ins Bett? Wie stehst Du auf? Bist Du dankbar? Mit welchen Menschen umgibst Du Dich? Machst Du Sport oder keinen Sport? Was isst Du und was trinkst Du? Mit wem sprichst Du? Worüber sprichst Du? Welche Bücher liest Du? Welche Medien konsumierst Du? Also wirklich jeden Tag Dir diese Routinen zu Eigen machen. Das Ding ist, dass Du zwei, drei Routinen hast. Ich hoffe, dass Du Dir jeden Tag die Zähne putzt- zweimal am Tag. (lacht) Machen die Meisten, weil sie den Sinn erkannt haben darin.

Und so ist das auch mit anderen Dingen z.B. meditieren, morgens das Dankbarkeitsritual oder abends das Glückstagebuch mit fünf Dingen, die toll gelungen sind. Mache es zur Routine. Mache es drei Wochen lang und dann ist es langsam eine Routine geworden. Das ist das, was Dich dauerhaft motiviert. In dem Wort Motivation steckt ja auch schon das Wort „Motiv“ also Dein Warum. Und wenn Du jetzt fragst: Wie bleibe ich dauerhaft motiviert? Dann ist natürlich die Frage: Wie wird mir mein Warum dauerhaft klar? Da musst Du einfach nach Deinem Warum schauen. Mache es so stark, dass es Dich dauerhaft nach vorne treibt.

Gibt es besondere Erfahrungen oder eine Schlüsselerfahrung, die Dich besonders geprägt hat in Deinem Leben?

Ja da gibt es einige Erfahrungen. Eine hat sich  vor einigen Jahren in Indien ereignet. Da war ich in den Slums von Mumbai unterwegs. Ich war im Auto und da hat so ein kleines Mädchen an die Fensterscheibe geklopft und hat mir gezeigt, dass es was trinken wollte. Und ich schaute mich im Auto um. Ich hatte nur eine halbvolle Flasche Wasser. Halbvoll- Halbleer. Wir fragen uns immer: Sind wir Optimisten oder Pessimisten?

Ich habe mich so ein wenig geschämt in dem Moment den Mädchen die halbvolle Flasche Wasser zu geben. Aber ich habe es gemacht. Ich hatte keine Alternative. Und das Mädchen hat einfach gestrahlt und „Danke“ auf indisch geschrien. Sie ist zu ihren Freundinnen gelaufen und hat sich riesig gefreut über diese Flasche Wasser. Und da ist mir eins klar geworden: Du wirst nicht dankbar, wenn Du glücklich bist, sondern Du wirst glücklich, wenn Du dankbar bist. Also erst Dankbarkeit und dann das Glück. Das ist für mich in diesem Moment ganz deutlich geworden.

 

Du wirst nicht dankbar, wenn Du glücklich wirst, sondern Du wirst glücklich, wenn Du dankbar bist.“


Welche drei Dinge würdest Du mit auf eine einsame Insel nehmen?

Das ist ja wieder eine Fangfrage. (lacht)
Also ganz ehrlich. Meinen Laptop würde ich mitnehmen. Mit dem erreiche ich die ganze Welt. Da habe ich alles drauf. Dann brauche ich eigentlich nur meinen Laptop. Das reicht. (lacht)
Ich würde einen Freund mitnehmen vielleicht Elmar Rassi. (lacht)
Und ich würde ein Buch mitnehmen von Dale Carnegie oder Joseph Murphy. Das kann man immer lesen.


Welches Vorbild hast Du? Warum hast Du dieses Vorbild?

Das wurde ich schon oft gefragt und frühe habe ich dann immer überlegt, wer mich am meisten inspiriert hat. Da kam ich immer auf ganz tolle Mentoren, Speaker, Coachs und Sportler. Aber ich muss ehrlich sagen: Am meisten inspiriert hat mich meine Mutter. Sie ist mein größtes Vorbild. Mit 17 Jahren hat sie ihr Dorf verlassen, hat ihr Land verlassen, ist in ein fremdes Land gekommen und hat sich was aufgebaut. Sie hat meinem Bruder und mir unser Leben geschenkt. Und sie hat mir mit Deutschland eine großartige Heimat geschenkt, wie ich es mir nicht besser hätte erträumen können. Deswegen ist sie mein größtes Vorbild und inspiriert mich am meisten.

 

Am meisten inspiriert hat mich meine Mutter.“


Wenn morgen Dein letzter Tag wäre: Wie würdest du diesen verbringen? Was würdest Du machen?

Ich würde erst mal alle Freunde einladen und meine Familie. Dann würde ich noch was für die Welt hinterlassen. Ich lebe ja auch im Prinzip so, dass es jeder Zeit so sein könnte. Wenn ich jetzt gerade genau in diesem Moment überlegen würde: Wow, das geht zu Ende, dann gibt es nicht viele Dinge, die ich gerade bereuen würde. Denn ich lebe wirklich jeden Tag meinen Traum.

Ich treffe nur die Menschen, die ich liebe und worauf ich Lust habe. Ich mache nur die Sachen wie dieses Interview, worauf ich richtig Lust habe und mache die Seminare, die Videos, die Coachings, die mir mega viel Spaß machen. Das würde ich auch an meinem letzten Tag machen und versuchen so viel möglich noch zu hinterlassen. Ich glaube eine Kamera mit einem Kameramann würde mich dann noch den ganzen Tag begleiten.

Ich habe heute noch im Auto ein Hörbuch gehört. Und zwar „The last lecture“. Das ist von einem Professor aus Amerika, der eine Krebsdiagnose hatte und noch paar Monate zu leben hatte. Und er hat noch zum Schluss eine letzte Vorlesung arrangiert die er quasi für seine Kinder hinterlässt, wo er aber auch alle Freunde, Familie und Studenten eingeladen hat, um denen noch mal alles mit auf dem Weg zu geben. Sehr inspirierend.

Wie sieht für Dich ein perfekter Tag aus?

Du siehst ja gerade meine Uhr, die die Leser nicht sehen können. Hier steht nur die aktuelle Zeit und da steht „Present“. Denn nur dem Moment zählt. Gestern kann niemals besser sein als jetzt. Mein Geburtstag kann nicht besser sein als heute. Es gibt nur das Jetzt für mich. „Present“ heißt ja Gegenwart und Geschenk.

Und wie kannst Du das machen? In dem Du möglichst viele Türen schließt aus der Vergangenheit und nicht so weit nach vorne denkst, sondern sagst: Hier und jetzt zählt gerade. Dieses Interview zählt gerade für mich.

Und das ist für mich der perfekte Moment. Wenn Du nur schöne und perfekte Momente hast, dann ist der Tag auch perfekt. Jeden Tag, wo ich wach werde und sehe: Mit meinen Beinen, bin ich noch über der Erde und ich bin gesund, ist für mich perfekt. Und alles andere liegt nicht in meinen Händen.


Wie leben wir im Hier und Jetzt? Wie schaffst Du es?

Ja ich muss nur auf meine Uhr gucken. (lacht).
Da sehe ich schon das „Present.“
Im Hier und Jetzt zu sein ist einer der größten Herausforderungen von jeden Menschen. Dazu gehört es Türen aus der Vergangenheit zu schließen. Wenn mich irgendetwas beschäftigt ein Gedanke z.B. dann schließe ich ihn ganz schnell ab. Ich lasse ihn zu, aber ich bewerte ihn nicht. Denn die Bewertung eines Gedanken hält uns oftmals ins der Vergangenheit fest z.B. hören wir eine Musik und diese Musik erinnert uns an unsere letzte Freundin. Dann fangen wir an die Situation zu bewerten. Wir denken uns: Was macht sie jetzt? Warum haben wir uns getrennt? Hat sie mich betrogen? Usw.

Das heißt diese Bewertung eines Gedankens lässt uns immer in der Vergangenheit leben irgendwo. Und wir haben auch zu viel Hoffnung immer, dass wir im Hier und Jetzt vieles für die Zukunft bewerkstelligen könnten, aber was wir im Hier und Jetzt bewerkstelligen können, ist das Hier und Jetzt.

Wenn wir uns heute z.B. gut ernähren oder eine coole Zeit haben. Wenn wir jetzt nicht blind über die Straße laufen und angefahren werden, dann haben wir eine gute Zukunft. Das hilft mir. Gedanken nicht zu bewerten und schnell abzuschließen. Und ich glaube, dass es auch so eine Art Abhak-Muskel gibt. Den habe ich mir auch angeeignet. Wenn jetzt z.B. das Glas Wasser vor mir umfallen würde, dann wäre das in der nächsten Sekunde abgehakt. Das kannst Du trainieren. Das habe ich trainiert, vielleicht auch, weil mein Vater so schlecht darin ist, dachte ich mir: Ich muss es besser machen. (lacht)

Wenn irgendetwas passiert, hake ich es schnell ab, um wieder meine Energie im Hier und Jetzt zu haben.

 

Um im Hier und Jetzt zu leben, musst Du Türen aus der Vergangenheit schließen und lernen, Dinge abzuhaken.“

 

Hast Du bestimmte tägliche Rituale? Morgen- und Abendritual?

Also ich putze mir die Zähne drei mal am Tag. Das ist echt ein super Ritual. Du hast saubere Zähne und einen guten Atem. (lacht)

Ich mache mein Dankbarkeitsritual jeden Tag und ich bedanke mich so häufig es geht. Ich fange an mit dem Wecker, der heißt: Ich bin dankbar für… . Meine Dankbarkeitsliste habe ich immer dabei. Abends habe ich ein Glückstagebuch, wo ich fünf Dinge notiere, die mir gut gelungen sind am Tag. Aber dieses Danken ist glaube ich das größte Ritual, welches ich habe. Und es gibt wenige Tage, wo ich mich nicht körperlich betätige. Also Sport gehört für mich auch zu einen täglichen Ritual, weil ich weiß, dann werden Glückshormone ausgeschüttet und ich tue meinen Körper etwas Gutes einfach.

 

Steckbrief

Lebensmotto/Lieblingszitat/ Credo: Manchmal gewinnt man. Manchmal lernt man.

3 inspirierende Bücher, die man unbedingt lesen sollte: The Secret, Gesetze der Gewinner, Das Power Prinzip

inspirierender Film, den man unbedingt sehen sollte: Das Streben nach Glück

Vorbilder: Meine Mutter, Mahatma Gandhi, Michael Jordan

schönstes Reiseziel: Indien

Vision: in einem festen TV-Format (eigene Sendung) Millionen Menschen erreichen und inspirieren

Hobbys/Interessen: Sport, Reisen, Biografie, Psychologie

Slogan: Vollgas, Baby!

Website: https://biyon.de/


Vielen Dank für Dein inspirierendes Interview, lieber Biyon! Mir gefällt Deine lockere, humorvolle. dankbare und warmherzige Art. Ich wünsche Dir auf Deinem Weg nur das Beste. Ich bin überzeugt davon, dass Du Deine Vision verwirklichst und schon bald eine eigene TV-Sendung hast, in der Du Millionen Menschen erreichst. Du bist schon jetzt eine große Inspiration für Tausende von Menschen. Mache weiter so und bleibe wie Du bist! 🙂

Alles Liebe, Dein Julian 🙂

 


 

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